Buchungssysteme

Salonsoftware ohne Provision in Deutschland: Kosten richtig vergleichen

Von Jan Vancak· Gründer von YourSalon2 Min. Lesezeit

„Ohne Provision“ klingt einfach, ist aber ein Begriff mit mehreren Bedeutungen. Bevor Sie Anbieter in Deutschland vergleichen, lohnt es sich zu trennen, welche Art von Provision gemeint ist. Sonst vergleichen Sie eine Abo-Gebühr mit einer Marktplatz-Provision — zwei völlig verschiedene Dinge. Niemand arbeitet „ganz ohne Kosten“; die Frage ist, wofür Sie zahlen.

Dieser Beitrag ergänzt die Kosten eines Buchungssystems in Deutschland, den Leitfaden zur Auswahl eines Buchungssystems und den Vergleich Treatwell oder eigenes System. Stand: Juni 2026.

Vier Arten von „Provision“

Erstens die Buchungsprovision: ein Anteil je vermitteltem Termin, typisch für Marktplätze. Zweitens die Marktplatz-Sichtbarkeit, manchmal als Gebühr für mehr Reichweite. Drittens die Zahlungsprovision: der Transaktionsanteil des Payment-Anbieters bei Online-Zahlungen oder Anzahlungen. Viertens das feste Abo der Software selbst. „Ohne Provision“ meint meist nur die erste Art — nicht alle vier.

Was „ohne Provision“ wirklich heißt

Ein System ohne Buchungsprovision nimmt keinen Anteil pro Termin. Das heißt aber nicht, dass keine anderen Kosten anfallen: Ein Abo, SMS-Gebühren oder Zahlungsgebühren können weiterhin bestehen. Seriös ist die Formulierung „keine Provision pro Buchung“, nicht „0 % auf alles“. Wer mit „komplett kostenlos“ wirbt, verschiebt die Kosten meist nur an eine andere Stelle.

Provision gegen festes Abo

Der große Unterschied ist das Wachstum. Eine Provision steigt mit jedem Termin und jedem zusätzlichen Mitarbeiter; ein festes Abo bleibt planbar, auch bei vollem Kalender. Für einen gut ausgelasteten Salon ist ein Abo deshalb oft günstiger als ein Modell, das an jeder Buchung mitverdient. Wie Sie die Gesamtkosten rechnen, zeigt die Kostenübersicht für Deutschland.

Zahlungsgebühren sind nicht die Software

Eine häufige Verwechslung: Online-Zahlungen und Anzahlungen laufen über einen Payment-Anbieter, der eine Transaktionsgebühr nimmt — unabhängig davon, ob die Buchungssoftware provisionsfrei ist. Das ist ein eigener Posten. Wann Anzahlungen sinnvoll sind, erklärt Anzahlungen bei Buchungen.

Worauf Sie beim Vergleich achten

  • Nimmt das System eine Provision pro Buchung? Ja oder nein.
  • Was kostet das Abo je nach Tarif und Mitarbeiterzahl?
  • Sind SMS, WhatsApp und erweiterte Funktionen inklusive oder extra?
  • Welche Transaktionsgebühr fällt bei Online-Zahlung an?
  • Gibt es einmalige Kosten für Migration oder Einrichtung?

Die genauen Konditionen ändern sich und sollten direkt beim jeweiligen Anbieter geprüft werden. Ein Blick lohnt auch in die Funktions-Checkliste und in kostenlos gegen kostenpflichtig, denn „gratis“ und „ohne Provision“ sind nicht dasselbe.

Fazit

Salonsoftware ohne Provision ist ein sinnvolles Ziel, wenn Sie wissen, welche Provision gemeint ist. Trennen Sie Buchungsprovision, Marktplatzgebühr, Zahlungsgebühr und Abo — dann vergleichen Sie faire Zahlen. Den Produktkontext für Deutschland sehen Sie hier: YourSalon für Deutschland ansehen. Für die Modellfrage hilft Treatwell oder eigenes System.

Häufige Fragen

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